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Schlafstörungen
sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Zu Schlaflosigkeit
zählen Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens
und vorzeitiges Erwachen.
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Betroffene liegen
quälend lange wach, in Extremfällen sogar stundenlang, bis sie
einschlafen, oft nach ungewohnter körperlicher oder geistiger
Anstrengung. Teilweise fühlen sie sich unruhig und machen sich in dieser
Wachphase viele Gedanken. Sie können nicht abschalten. In Extremfällen
kommt es zu einer Art Schlaflosigkeit. Die eine Seite versucht
einzuschlafen, die andere hält sie davon ab. Die Gedanken und Gefühle,
die normalerweise in der Phase des REM-Schlafs verarbeitet werden,
kommen quälend in unwirklichen Phantasien vor das innere Auge des
Betroffenen.
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Man fühlt sich am
nächsten Tag „gerädert“, ausgelaugt, erschöpft und benommen. Man ist
unkonzentriert und braucht Stunden, um sich wieder fit zu fühlen.
Anhaltender Schlafmangel
wirkt auf das gesamte
Nervensystem. Er
verändert die Wahrnehmung; er
stört die Sinne und
schwächt das Immunsystem.
Inzwischen weiss man um die Folgen von chronisch gestörtem Schlaf. Dazu
zählen vor allem Bluthochdruck,
Herzkrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen sowie
psychische Krankheiten
(z.B. Depressionen).
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Oft kommt es auch
zum dauernden Gebrauch von Schlafmitteln und zur
Arzneimittel-Abhängigkeit.
Die Abhängigkeit von Medikamenten führt mit der der Zeit allerdings zu
immer grösseren psychischen und körperlichen Beschwerden.
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Die bekanntesten, häufigsten und anerkannten
Essstörungen sind die unspezifische
Ess-Sucht, die
Magersucht, die
Ess-Brech-Sucht und die
Fressattacken. Die
einzelnen Störungen sind nicht klar voneinander abgrenzbar. Oft wechseln
die Betroffenen von einer Form zur anderen und die Merkmale gehen
ineinander über und vermischen sich. Zentral ist immer, dass die
Betroffenen sich zwanghaft mit dem Thema Essen beschäftigen.
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Bei chronisch gewordenen Essstörungen sind
lebensgefährliche körperliche Schäden möglich (Fettleibigkeit,
Mangelernährung, Unterernährung). Frauen sind verstärkt betroffen. Bei
ihnen treten auch Störungen im Menstruationszyklus auf, bis zum totalen
Aussetzen der Menstruation.
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Die Übergänge zwischen „normal“ und „krankhaft“ sind
von vielen Faktoren abhängig.
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